GESUNDES RAUMKLIMA - öKOLOGISCHE ROHSTOFFE
Luftfeuchtigkeit
4 Personen wandeln also pro Tag und Nacht ca. 4 Liter Wasser allein durch Atmen und
Schwitzen in Wasserdampf um. Der Rest entsteht durch Kochen, Duschen, Wäschetrocknen,
Zimmerpflanzen, etc.
Viele andere Faktoren sind in dieser kleinen Rechnung gar nicht erst berücksichtigt.
Pro Tag entstehen also ca. 10 Liter Feuchtigkeit.
Pro Jahr kommt diese Familie auf 3.700 Liter (!) Wasserdampf.
Ein Großteil wird sicher hinausgelüftet. Den Rest sollte das Baumaterial aufnehmen können.
Bei NUR diffusionsoffenen Baustoffen ergibt sich das Problem, dass Wasser auch nur in
Dampfform aufgenommen werden kann. Kalkputze und Kalkanstriche haben hingegen die
Fähigkeit, Wasser auch in flüssiger Form aufzunehmen und wieder abzugeben.
Klimaregulierung
Sumpfkalk ist frei von chemischen und organischen Zusätzen,
Schadstoffausdünstungen sind bei der Verwendung mit Sumpfkalkputzen und -anstrichen
zu 100 % auszuschließen.
Sumpfkalk ist geruchlos und frei von allergieauslösenden Substanzen
Die Herstellung von Sumpfkalk kann als CO2-neutral bezeichnet werden, da das beim
Brennvorgang freigesetzte Kohlendioxid bei der Erhärtung (Karbonatisierung) der Sumpfkalkmörtel,
-putze und -anstriche wieder aufgenommen und eingebunden wird.
Wärmedämmung
Kalkfarben und Kalkputze sind aufgrund ihres hygroskopischen Charakters in der Lage, viel
Feuchtigkeit aufzunehmen und auch schnell wieder abzugeben. Dadurch ist der Baustoff
bei normalen atmosphärischen Bedingungen meist völlig trocken. Sämtliche Lufteinschlüsse
im Material werden so zu einem Wärmereservoir, welches durch Sonneneinstrahlung und heizen
permanent aufgeladen wird.
Aus diesem Grund können Kalkputze viel Wärme speichern, obwohl der Baustoff eigentlich
offen ist.
Wäre ein poröser Baustoff (z.B. Ziegel) dauerhaft feucht, würden Wärmebrücken entstehen.
Warme Luft kondensiert an kalten Gebäudeteilen, wodurch wiederum Schimmel entstehen
kann, der vorzugsweise durch organische Substanzen in Baustoffen oder durch Hausstaub
aktiviert wird.
Sumpfkalk-Dreilagenputz
Der Porenraum verringert sich aufgrund der unterschiedlichen Korngrößen in den Putzschichten
bis hinaus zum Kalkanstrich
Dadurch kann Wasser über die Kapillaren austreten, ohne dass die Putzschichten bzw. der
Anstrich geschädigt wird
Durch die Adhäsionskräfte wird Nässe auch gegen die Schwerkraft vorangesaugt
Umgekehrt kann die von Außen einwirkende Feuchtigkeit aufgrund der immer größer werdenden
Kapillaren nur in die äußersten 4 mm der Putzoberfläche eindringen
Durch diese naturgesetzliche Wirkungsweise hat der Putz neben seiner optischen Funktion
auch noch eine schützende. Er schützt nämlich das darunterliegende Mauerwerk, hält es
trocken, warm, frei von Salzen und Mikroorganismen.
der Kalkkreislauf:
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